BIOGRAFIE

 

Alles begann im Jahre 1992, damals zogen einige Mitglieder der heutigen Strobler Höllenfürsten noch mit einfachen Fellmasken von Haus zu Haus und versuchten Aufmerksamkeit zu erregen. Es waren damals aber bereits zwei holzgeschnitzte Masken darunter. Diese beiden sollten später die Gründer der Strobler Höllenfürsten werden. Es zeichnete sich schon damals die Faszination und der Reiz des Krampusbrauchtums bei allen Beteiligten ab. Jahr um Jahr zogen die Begeisterten Jugendlichen von Haus zu Haus und bekamen schön langsam einen Sinn für dieses Brauchtum. Man versuchte die Masken von Jahr zu Jahr zu verbessern und auch die Konstellation der Truppe änderte sich ständig. Es gab schon damals einige Stamm-Mitglieder, denen ihre Faszination für die erste Dezemberwoche ins Gesicht geschrieben stand.



1999 war es dann endlich soweit. Die meisten Mitglieder aus der alten Besetzung verließen gerade die Schule und die Pass zersplitterte sich. Keiner wusste mehr so recht was der andere tut und so kam es dass die Pass mehr oder weniger im Stillschweigen aufgelöst wurde. Nun fanden sich neue Interessenten und es kam dass die Pass neu geformt wurde. Nun wurde ihr auch der offizielle Name Strobler Höllenfürsten verabreicht und es konnte wieder losgehen. Aufgrund der neuen Besetzung war die Truppe auf einmal mit einer für die Pass noch nie da gewesenen Professionalität ausgestattet. Früher schien es nahezu unmöglich zu sein, auf seine Truppe mit Plakaten, Postkarten und so weiter aufmerksam zu machen. Als "Schulbuben" schon gleich gar nicht. Damals scheiterte es allein schon an den finanziellen Mitteln der einzelnen Mitglieder. Doch jetzt war alles plötzlich anders geworden.



1999 wurde noch nicht viel Aufsehen erregt. Man wollte die neue Pass erst einmal bei den Leuten einführen und ihnen Zeit geben sich an den neuen Stil und die neue Organisation der Strobler Höllenfürsten zu gewöhnen. Auch der Name Strobler Höllenfürsten musste mit Bedacht langsam und professionell aufgebaut werden. 1999 erweckte die Pass dann zum ersten Mal das Interesse bei der heimischen Bevölkerung mit ihrem Lauf. Dieser Lauf fand nicht einmal am Strobler Dorfplatz statt, wo doch die alt eingesessenen Krampusgruppen ihr Treiben beibehalten sollten. Den Strobler Höllenfürsten war wohl bewusst, dass sie sich als neue Gruppierung nicht so einfach den Strobler Dorfplatz unter den Nagel reissen könnten und das wollten sie auch nicht. Wer zuerst da war, sollte auch in Zukunft seine Daseinsberechtigung fortführen können. Darum nahmen die SHF Rücksicht auf die Strobler Perchten und zogen ihre Show ein wenig abseits des Dorfplatzes ca. 80 m entfernt, wo die Leute nicht weit zu gehen hatten, durch.



Die Krampustruppe war ganz überwältigt, welchen durchschlagenden Eindruck sie doch auf die heimische Bevölkerung hinterlassen hatte und für nächstes Jahr wurden noch bessere und gewaltigere Pläne geschmiedet. Das kommende Krampusjahr sollte sich als besonders aufwendig gestalten. Es war mehr zu organisieren als je zuvor, nun wurden auch erstmals eigene Plakate gedruckt und eigene Postkarten entworfen. Dies alles erforderte sehr viel Zeit und Eigeninitiative aller Beteiligten. Dennoch wurde alles mehr oder weniger zeitgerecht fertig gestellt und man konnte nun der heimischen Bevölkerung eine in dieser Region noch nie da gewesene Show bieten. Die Strobler Höllenfürsten brauchten aber einen optimalen Ort für ihre eigene Veranstaltung und dafür eignete sich keiner besser als der Dorfplatz selbst, der aber am 5.Dezember schon von den Strobler Perchten gebraucht wurde. Man entschloss sich hier kurzerhand auf einen Ersatztermin auszuweichen, was nun der 3.Dezember wurde.



Am 3.Dezember 2000 war es dann soweit, die erste professionell aufgezogene Show der Strobler Höllenfürsten sollte die Zuschauer in ihren Bann ziehen. Wie die Truppe erstaunt feststellte war ein zahlreiches Publikum erschienen. Damit hatte die Truppe die Bestätigung, dass die Plakate und die Postwurfsendungen ihre Wirkung nicht verfehlten. Die SHF bieteten nun den Zuschauern eine in dieser Form noch nie gesehene Show in ihrem Heimatort. Dies wurde von den StroblerInnen begeistert aufgenommen und man konnte sich nun sicher sein dass die SHF im nächsten Jahr wieder ihre Zuschauer nicht enttäuschen würde. Obwohl es nicht der traditionelle Krampustag war, so konnten sich doch sehr viele Leute dafür begeistern und ließen sich dieses erstmalige Spektakel nicht entgehen.



Die erste Hürde war somit genommen. Es funktionierte an einem vom traditionell abweichendem Tag genauso gut wie am 5.Dezember und es hatte vielleicht mehr Durchschlagskraft. Der Name Strobler Höllenfürsten war plötzlich nicht mehr wegzudenken und die Pass wollte ihrem Namen auch gerecht werden und ihr Publikum des Jahres 2000 auch 2001 nicht enttäuschen. So wurde bereits sehr früh mit der Planung für 2001 begonnen. Es wurden vergleichsweise sehr viele Sitzungen einberufen um die Veranstaltungen für 2001 zu organisieren. Es wurden wieder Plakate und Postkarten entworfen und seit Oktober 2001 sind die SHF nun endlich auch online erreichbar. Es kostete viel Mühe diese Homepage zu erstellen doch das war es hoffentlich auch wert. Die SHF konnten ihrem Publikum wieder eine grandiose Show bieten und taten sich 2001 auch durch ihre überragende Disco-Show hervor, welche Sie in der Discothek Shooters St.Wolfgang zum Besten geben durfte.



Natürlich war es nun an der Zeit auch im Internet present zu werden. Nachdem schon sehr viele Passen diesen technologischen Schritt gewagt haben, machten sich auch die Strobler Höllenfürsten daran, einen denkwürdigen Internet-Auftritt zu konstruieren. Mit dieser Homepage sehen Sie das Endwerk dieser Bemühungen, die von sehr vielen Leuten mehr als unterschätzt werden. Es ist nicht die beste Homepage im Internet, aber wir glauben doch sagen zu können, dass sie sehr übersichtlich und benutzerfreundlich angelegt ist. Das Medium Internet bietet nun viele neue Möglichkeiten unsere Pass im Web und somit überall wo es Internet gibt zu präsentieren und bekannt zu machen. Es war uns wichtig auf diesen Zug des Fortschritts und der Technologie mitaufzuspringen, denn wir möchten unseren Wohlgesinnten das ganze Jahr über etwas bieten.



Erstmals wurde auch eine Ausstellung von Krampusmasken und allgemein über das gesamte Brauchtum rund um das Krampustreiben organisiert. Zahlreiche Passen rund um den Wolfgangsee beteiligten sich an dieser Ausstellung und trugen somit auch zum Erfolg dieser Ausstellung bei. Die Strobler Höllenfürsten wollten mit dieser Ausstellung den Leuten das Brauchtum um das Krampustreiben näher bringen und ihnen auch die Unterschiede klar veranschaulichen. Die Masken und das Gewand von früher und heute sind eben doch zwei paar Schuhe und können nicht so einfach in einen Topf geworfen werden. Auch hier erhielten die Strobler Höllenfürsten wieder zahlreiche positive Rückmeldungen was sie wiederum bestärkte und die Gewissheit gab, dass die Leute in unserer Heimat das etwas neuere Brauchtum auch begrüßen.



Die Strobler Höllenfürsten waren natürlich nicht nur in ihren heimischen Gefilden unterwegs. Sie kamen weit herum und versuchten dann ihre eigenen Ideen und das Gelernte in ihrer Heimat umzusetzen. Bereits seit 1999 waren sie in Schladming, dem wohl größten Krampusumzug Österreichs dabei und auch in Bad Goisern waren sie seit 1999 verteten.Durch diverse Krampuskränzchen im Wiesenhof (ihrem Hauptsponsor), in der Discothek Shooters St.Wolfgang oder dem Sportstadl in Aigen stellten sie immer wieder ihre Professionalität unter Beweis und zeigten wozu eine Hand voll begeisteter junger Menschen fähig sind. 2000 nahmen sie auch beim ersten Maxglaner Krampusumzug teil, was eine sehr große Ehre für sie war. Von Anfang an bei einem so professionell organisiertem Umzug mit dabei sein zu dürfen ist schon etwas ganz besonderes. Unter den besten Passen des gesamten Landes mithalten zu können war wohl auch ein Ziel der SHF, was sie somit erreicht hatten. 2001 waren sie ebenfalls wieder mit von der Partie. Auch bei der Perchten-Mania in St.Gilgen waren sie 2001 dabei. Die Strobler Höllenfürsten hoffen natürlich auch weiterhin auf eine so gute Zusammenarbeit zwischen Sponsoren, Veranstaltern und der Pass selbst.



Es war ein ereignisreicher Weg bis hierhin und es wird noch ein weiter Weg sein bis die Strobler Höllenfürsten allen Kritikern trotzen können. Nach allem was den SHF bereits widerfahren ist, gibt es wohl kaum etwas, das die Pass noch erschüttern könnte. Die Truppe hofft natürlich auch weiterhin auf zahlreiches Publikum bei ihren Veranstaltungen und sieht der Zukunft recht positiv entgegen. Das Brauchtum um das Krampustreiben lebt nun vielmehr auf denn je. Sah es noch vor einigen Jahren so aus als sollte dieser Brauch ganz von der Bildfläche verschwinden boomt dieser Mythos mehr denn je. Zuletzt soll noch ein sehr großes Lob an die einzelnen Mitglieder der Pass ausgesprochen werden, ohne die der Erfolg der SHF wohl niemals zustande gekommen wäre.
Jeder einzelner hat das seinige dazu beigetragen und wir können wirklich stolz auf uns sein was wir bisher erreicht haben. Wir sind zwar eine Truppe unterschiedlichster Individualisten doch war es bisher doch immer ein Miteinander ein Ziel verfolgen und das hat uns zu dem gemacht was wir heute sind, eine Krampustruppe die ihren Weg geht und Erfolg hat.